Service-Navigation

Suchfunktion

Die Grundschulförderklasse - ein Förderort für schulpflichtige Kinder mit Entwicklungsbedarf.

Die Grundschulförderklasse hat die Aufgabe, schulpflichtige, vom Schulbesuch zurückgestellte Kinder (gemäß § 74 Abs. 2 SchG)   zur Grundschulfähigkeit zu führen (siehe Kultusportal Baden-Württemberg). Sie ist keine „Vorschule“ für Kann-Kinder.

Die Grundschulförderklasse vermittelt  zwischen der freien Spielwelt des Kindergartens und der mehr sachbezogenen Welt der Schule.

Diese Zurückstellung ist dann sinnvoll, wenn das Kind das Schulalter, nicht aber die Schulfähigkeit, erreicht hat.

Gründe für die Zurückstellung:

  •     allgemeine Entwicklungsverzögerung
  •     fein- und grobmotorische Defizite
  •     geringe Konzentrationsfähigkeit
  •     Defizite in der sprachlichen Entwicklung
  •     Verhalten in der Gruppe

Die Grundschulförderklasse fördert beim Kind

  • soziale Fähigkeiten: Zusammenleben in der Gemeinschaft; Beachten von Regeln
  • emotionale und empathische Fähigkeiten
  • Konzentration und Ausdauer
  • kognitive Fähigkeiten:
    • Sprache und  BewegungWortschatz, Satzbildung, Sprachwahrnehmungsleistung
    • mathematische Vorläuferfertigkeiten und logisches Denken
      naturwissenschaftliches Forschen auf altersgemäßem Niveau
  • Kreativität: Basteln, Malen, Gestalten
  • planendes Handeln: Kochen, Basteln, Werken
  • motorische Fähigkeiten / Rhythmik: Fein- und Grobmotorik

 Die Grundschulförderklasse arbeitet

  • ganzheitlich und spielerisch
  • individuell nach einem für jedes Kind erstellten Förderplan
  • eng mit der Schule zusammen à gemeinsame Projekte, Teilnahme an Unterricht der 1. Klassen,…
  • eng mit den Eltern zusammen à (Themen-)Elternabende, regelmäßige Gespräche
  • kooperativ mit anderen Fördereinrichtungen zusammen (Logopäden, Sprachheilschule, Ergotherapeuten, Empfehlungen zur Diagnostischen Abklärungen durch das Sozialpädiatrische Zentrum Freiburg, Psychotherapeutische Maßnahmen, Abklärung in der Päd. Audiologie,…)                                                  

Die Aufnahme in die Grundschulförderklasse 

Es werden 15 bis höchstens  20 Kinder in eine Grundschulförderklasse aufgenommen. Ausschulungen aus dem 1. Schuljahr können nur bis Endes des ersten Schulhalbjahres   berücksichtigt werden.

Schulpflichtige  Kinder müssen an der Grundschule  ihres Wohnorts  angemeldet werden. Bei fraglich schulfähigen Kindern entscheidet der Schulleiter/die Schulleiterin, nach Beratung durch die Kooperationskräfte,  über eine Zurückstellung und empfiehlt den Besuch der Grundschulförderklasse. Schulleitung  oder Eltern melden an der für den Wohnort zuständigen Grundschulförderklasse  an.

Bei der Entscheidung über die Aufnahme, besonders  wenn ein Überhang an Meldungen vorliegt, werden Schulfähigkeitsuntersuchungen, Beobachtungen der Eltern und der Kindergärten herangezogen. Die Entscheidung über die Aufnahme trifft die  Schulleitung, an deren Schule die Grundschulförderklasse  ihren Sitz hat, in Zusammenarbeit mit den Fachkräften in den Grundschulförderklassen, den Kooperationslehrkräften und der Beratungslehrerin. 

Fußleiste